Einen guten Dienstplan zu erstellen ist mehr als das Verteilen von Schichten auf Mitarbeitende. Wer in der Schweiz plant, muss das Arbeitsgesetz (ArG) einhalten, faire Verteilung sicherstellen und gleichzeitig den betrieblichen Bedarf decken. Hier sind sieben Tipps, mit denen die Schichtplanung gelingt.
1. Gesetzliche Ruhezeiten zuerst
Das Schweizer Arbeitsgesetz schreibt mindestens 11 Stunden Ruhezeit zwischen zwei Einsätzen vor. Planen Sie diese Ruhezeit zuerst ein, bevor Sie Schichten verteilen – so vermeiden Sie Verstösse von Anfang an.
2. Nachtarbeit korrekt behandeln
Arbeit zwischen 23 und 6 Uhr gilt als Nachtarbeit und ist bewilligungspflichtig sowie mit Zeit- oder Lohnzuschlägen verbunden. Eine gute Schichtplanungssoftware markiert Nachtschichten automatisch.
3. Wochenarbeitszeit im Blick behalten
Die wöchentliche Höchstarbeitszeit beträgt je nach Branche 45 oder 50 Stunden. Behalten Sie die kumulierten Stunden pro Mitarbeitenden im Auge, nicht nur die einzelne Schicht.
4. Wünsche und Verfügbarkeiten einbeziehen
Faire Pläne berücksichtigen Verfügbarkeiten und Urlaubswünsche. Wer seine Mitarbeitenden einbindet, reduziert Ausfälle und erhöht die Zufriedenheit.
5. Qualifikationen berücksichtigen
Nicht jede Schicht kann von jeder Person übernommen werden. Hinterlegen Sie Qualifikationen, damit nur passend qualifizierte Mitarbeitende eingeplant werden.
6. Frühzeitig planen und kommunizieren
Je früher der Dienstplan steht, desto besser können sich alle darauf einstellen. Planen Sie idealerweise mehrere Wochen im Voraus und kommunizieren Sie Änderungen transparent.
7. Software statt Excel
Excel-Listen werden schnell unübersichtlich und prüfen keine gesetzlichen Vorgaben. Eine spezialisierte Schichtplanungssoftware wie Planilo erstellt gesetzeskonforme Dienstpläne in Sekunden und warnt automatisch bei Verstössen.
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